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Das Bezirksgericht Bülach hat am 05.September 2018 das Verfahren gegen einen Fluglotsen vertagt. Die Anklage wirft dem betroffenen Mitarbeiter die fahrlässige Störung des öffentlichen Verkehrs vor und fordert eine bedingte Freiheitsstrafe von 14 Monaten. Der Vorfall ereignete sich am 22. August 2012 am Flughafen Zürich. Dabei erteilte der Fluglotse einem Verkehrsflugzeug die Startfreigabe auf der Piste 28 während sich ein Kleinflugzeug im Anflug auf die Piste 16 befand.

Im vorliegenden Fall war ein sehr erfahrener Flugverkehrsleiter beteiligt, der in seiner langjährigen Karriere bisher nie einen Vorfall zu verzeichnen hatte. Als der Fluglotse im Kontrollturm realisierte, dass sich die Situation anders entwickelte als erwartet, erteilte er unverzüglich die Anweisung an die auf der Piste 16 anfliegende Maschine, eine Ausweichkurve zu fliegen.

Mit seinen Anordnungen hat er die Situation zu jeder Zeit unter Kontrolle gehabt und verhindert, dass es zu irgendeinem Zeitpunkt das Risiko einer Kollision gab.

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